Ich habe das Nokia N97 erhalten und heute möchte euch einen ausführlichen Testbericht zum aktuellen Flaggschiff der Finnen präsentieren. Wer bis jetzt noch nichts vom N97 mitbekommen hat, hier kurz die Eckdaten: 3,5’’ Touchscreen, 5 Megapixel-Kamera mit Dual-LED Blitz, QWERTZ-Tastatur und vollständig personalisierbarer Homescreen sind nur ein paar Highlights des Smartphones. Im Test heute möchte ich unter anderem klären, ob der etwas schwächere Prozessor auch stärkeren Anforderungen standhalten kann, dies ist wohl der größte Kritikpunkt im Vorfeld gewesen. Außerdem werde ich die Tastatur und den neuen Homescreen genau unter die Lupe nehmen und am Ende bekommt ihr das gewohnte Fazit. Einen Vergleich zum direkten Konkurrenten Samsung I8910 planen wir übrigen auch, das wird wohl aber noch ein wenig dauern.
Nokia N97 - Computer 3.0
Bei der Vorstellung im Dezember war ich enttäuscht, dass das nächste Flaggschiff auch einen Touchscreen besitzen wird, außerdem habe ich mir die Frage gestellt, warum man einem Nseries-Gerät eine mechanische Tastatur spendiert hat, die ja eigentlich eher in die Eserie gehört. Mittlerweile hat sich, dank dem Nokia 5800 XpressMusic, meine Einstellung zur Touchoberfläche geändert und vor allem die hohe Auflösung möchte ich in einem Smartphone nicht mehr missen, ob die Tastatur eine gute Entcheidung war erfahrt ihr im Bericht.
Das Nokia N95 schimpfte Nokia damals als Computer 2.0, der Slogan des N97 ist „Online as it happens“, dank personalisierbarem Homescreen ein passendes Motto. Heute möchte ich klären, ob die neuen Funktionen in der Software ausreichen um gegen aktuelle Konkurrenten wie das Samsung I8910 HD, welches euch Mike schon ausführlich vorgestellt hat, anzukommen. Steve Litchfield von AAS hat in seinem ersten Bericht zum finalen Produkt des N97 die Aussage getroffen, dass das Gerät über zusätzliche kleine Chips verfügt, die zum Beispiel beim Surfen oder Betrachten von Videos in Kraft treten, von offizielle Seite wurde so etwas jedoch nie erwähnt oder bestätigt und deswegen möchte ich das hier nur als Gerücht stehen lassen.
Info: Wer sein Nokia N97 in der Farbe weiß bei Nokia direkt bestellt hat, der sollte sein Gerät diese Woche schon bekommen haben, alle anderen müssen sich bis Juli gedulden, dann wird das Gerät aber Wahrscheinlich auch deutlich günstiger sein und auch zusätzlich in schwarz erhältlich sein.
Daten zum Nokia N97
- Hersteller: Nokia
- Voraussichtlicher Preis: 550-600,-€ (Ohne Vertrag)
- Voraussichtlich verfügbar: 1. Juli
- Formfaktor: Touchscreen mit Slider
- Betriebssystem: Symbian S60 5th Edition
- Akku: 1500 mAh
- Display: 360*640 Pixel / nHD / 16,7 Mio Farben
- Kamera: 5 Megapixel / Blitz (Dual-LED)
- Anschlüsse: USB (2.0), microUSB / 3,5mm Klinke Audio-Out
- GPS: (A)GPS
- Flash: Adobe Flash Lite 3.0
- Besonderheiten: QWERTZ Tastatur / Homescreen / 32GB Speicher
Das sind jedoch nur die Hauptmerkmale, wenn ihr alle Details nachlesen wollt, dann müsst ihr auf die Produktseite des Nokia N97 gehen.
Lieferumfang
Das Nokia N97 ist das Flaggschiff von Nokia und ich muss jetzt gleich zu Beginn starke Kritik aussprechen: Warum verpasst man einem solchen Gerät nicht eine bessere Ausstattung und warum ist eben diese Länderspezifisch? Warum bekommen Käufer in anderen Ländern eine Tasche, warum müssen wiederum andere auf den Stylus oder den Adapter für das Ladegerät (alt auf neu) verzichten? Zum Standard-Umfang sollten in Zukunft eine Tasche für das Gerät und ein günstiges Bluetooth-Headset gehören, gerne auch mehr Extras, wie Aufkleber oder Gutscheine, doch diesen Standard sollte man versuchen einzuhalten finde ich!
Verarbeitung, Design und Haptik
Ich muss zugeben, dass das Nokia N97 nicht so groß ist wie es auf manchen Bildern wirkt, es liegt angenehm in der Hand und lässt sich, wie das 5800 XM auch, auch bequem mit einer Hand bedienen. Das Gerät sieht sehr edel aus, auch wenn viel Plastik verwendet wurde, ich hoffe Nokia wird diese Strategie in Zukunft überdenken und mehr Materialien wie bei der Eserie (mehr Metall, weniger Plastik) einsetzen. Ein großes Manko ist der Akkudeckel, diesen muss man öffnen um den Akku, die SIM und die Speicherkarte einzusetzen, das Öffnen geht etwas schwer und benötigt ein wenig Feingefühl und Geduld, damit man es nicht gleich kaputt macht.
Der Mechanismus, der die Tastatur zum Vorschein bringen lässt, funktioniert sehr gut, hier hat Nokia gute Arbeit geleistet, ich glaube einen Wackelslider wie beim N95 hätten sich die Finnen auch nicht erneut leisten können, nicht bei einem Gerät für knapp 600 Euro. Allgemein bin ich mit der Verarbeitung des N97 sehr zufrieden. Der Vorteil des Mechanismus liegt vor allem im Blickwinkel zum Display, denn dieser ist optimal, wenn der Bildschirm leicht nach oben geneigt ist. Aber auch das ist Geschmackssache, ich habe auch schon oft gehört, dass manche eben dieser Winkel stört, am besten ihr schaut euch das Gerät in einem Laden an und entscheidet selbst.
Da es sich um ein Multimedia-Smartphone handelt hätte ich mir das N97 jedoch auch in einer Variante ohne QWERTZ-Tastatur gewünscht, dadurch hätte man das Gerät wohl deutlich schmaler ausfallen lassen oder andere Extras verbauen können. Vielleicht stellt und Nokia auf der Nokia World im September eine entsprechende Alternative vor, denn ich kann mir vorstellen, dass viele User zum I8910 gegriffen haben, da dieses nicht nur eine bessere Hardware besitzt, sondern auch einen größeren Bildschirm, eine „bessere“ Kamera und keine Tastatur hat, auf welche viele User verzichten können.
Tastatur und Eingabemethoden
Einen eigenen Menupunkt bekommt die Tastatur, beziehungsweise die Eingabemethoden auf dem Nokia N97. Ihr habt die Möglichkeit mit Handschrifterkennung (Stylus liegt bei, ist jedoch nicht im Gerät integriert, siehe Bild), mit einer eingeblendeten numerischen Tastatur und natürlich mit der QWERTZ-Tastatur einen Text einzugeben. Die ersten beiden Möglichkeiten funktionieren wie auf dem Nokia 5800 XpressMusic, leider hat das N97 jedoch keine eingeblendete QWERTZ-Tastatur, da es eine mechanische besitzt. Ich persönlich benötige diese sowieso nicht, da ich den Nummernblock mit T9 benutze für kurze Texte, doch es gibt sicher auch User, die sich diese wünschen würden (und das Gerät nicht immer aufmachen wollen). Vielleicht verbessert Nokia diesen Punkt in einem Firmware-Update.
Das Schreiben auf der mechanischen Tastatur klappt bis jetzt gut, ich vermute mit der Zeit wird das noch besser gehen, denn schließlich muss man sich daran erst gewöhnen. Die Tastatur ist auch kleiner wie ich gedacht habe (wie das ganze Gerät). Mit der kleinen Leertaste komme ich gut zu Recht, ob eine größere und breitere besser gewesen wäre kann ich natürlich nicht beurteilen. Was mir jedoch nicht so gut gefällt, ist die Tatsache, dass man Zahlen und Sonderzeichen wie Punkt oder Komma nur über die blaue Taste erreichen kann, hier hätte man sich etwas überlegen sollen (die Tasten sind wahrscheinlich dem Steuerkreuz zum Opfer gefallen).
Ich habe oft gelesen, dass ein Feedback beim Schreiben, wie auch auf dem Touchscreen gewünscht wird, halte diese Option bei der QWERTZ-Tastatur jedoch für überflüssig. Der Navi-Key ist auf der linken Seite, bei der Vorstellung im Dezember hat mich das gewundert, da dieser jedoch auch für N-Gage verwendet werden kann macht das ganze auch wieder einen Sinn.
Display/Touchscreen
Das Nokia N97 bietet einen 3,5’’ großes Display, die Auflösung ist die gleiche wie beim 5800 XpressMusic und beim I8910 von Samsung, im Gegensatz zum Omnia HD besitzt das N97 jedoch einen resisitven Touchscreen, den man nicht nur mit den Fingern, sondern auch mit einem Stylus (oder was man eben parat hat) bedienen kann (siehe Punkt „Tastatur“). Viele bevorzugen heutzutage einen kapazitiven Touchscreen, ich persönlich bleibe jedoch vorerst dem des N97 treu und freue mich auch, dass das Satio von Sony Ericsson, welches im Winter 2009 erscheinen wird, ebenfalls einen resistiven Touchscreen besitzt.
Die Qualität des Touchscreens ist ein bisschen besser wie beim 5800 XpressMusic, ich habe gehört, dass Nokia beim N97 eine verbesserte Displaytechnologie verwendet hat, die auch ein wenig teurer ist.
Homescreen
Ein dicker Pluspunkt ist auf jeden Fall der Homescreen des Nokia N97, bei dem ihr euch mit Hilfe von Widgets verschiedene Informationen, wie Wetter oder Nachrichten anzeigen lassen könnt. Das Angebot ist natürlich noch nicht so groß, ich vermute jedoch, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir ein größeres und besseres Angebot bekommen (wie ich gehört habe arbeiten bereits einige Entwickler an speziellen Widgets für ihre Anwendungen).
Die Widgets kann man entweder manuell oder automatisch aktualisieren, leider lässt sich hier nicht auswählen zu welchen Zeiten das Widget beziehungsweise die Widgets sich aktualisieren sollen. Das ist ein großer Minuspunkt, hier wünsche ich mir mehr Einstellungen für Widgets, zum Beispiel Zeiteinstellungen, wann das Handy online gehen und sich aktualisieren soll. Ein weiterer Nachteil ist die Anzeige der Kalendereinträge, zwar gibt es ein entsprechendes Widget, jedoch nur eins und das zeigt lediglich 3 Einträge pro Tag an. Toll wäre, wenn Nokia hier wie bei den Shortcuts und dem Kontaktwidget auch für das des Kalenders zwei Stück anbieten würde, das wären dann immerhin 6 Einträge pro Tag.
Das Nokia N97 bietet jedoch keine Alternative zum Homescreen, diesen könnt ihr lediglich „verschwinden“ lassen, in dem ihr drüber „wischt“. Leider kann man den zweiten, leeren Homescreen nicht personalisieren, hier hätte ich mir gewünscht, dass Nokia einem ebenfalls die freie Wahl lässt, denn nicht jeder braucht einen leeren Homescreen als Alternative und hätte somit die Möglichkeit 5 weitere Widgets zu aktivieren.
Anmerkung: Ich habe den Homescreen auf Offline gestellt, doch anscheinend verursacht das Probleme mit allen anderen Widgets. Sobald ich ein Widget starten möchte, muss ich erst beim Homescreen online gehen, das ist wirklich sehr schlecht gelöst aber wie gesagt, hier muss Nokia an den Einstellungen arbeiten!
Software
In der Firmware gibt es ein paar Unterschiede zum Nokia 5800 XpressMusic, das N97 hat zum Beispiel die Galerie aus der Nserie (mit einer vereinfachten Methode zum Markieren der Bilder) und bei den Kontakten werden die Favoriten an erster Stelle angezeigt (eine wirklich gute Idee, die ersten 4 kann man sich zusätzlich dann auch mit einem Widget auf dem Homescreen anzeigen lassen). In einer Pressemitteilung hieß es damals, dass Skype und damit alle Protokolle für VoIP integriert seien beim Marktstart, Nokia hat jedoch schon offiziell bekannt gegeben, dass man die Features, die es nicht in das finale Produkt geschafft haben (wie zum Beispiel Skype) im 3. Quartal 2009 mit einem großen Firmware-Update nachreichen möchte, wir sind gespannt.
Das Angebot an bereits installierten Programm ist toll, neben zahlreichen Widgets gibt es aber auch ein paar negative Dinge, die mir aufgefallen sind, zum Beispiel ist eine Testversion von JoikuSpot installiert, hier hätte man entweder die Vollversion spendieren oder JoikuSpot Light installieren sollen! Außerdem lassen sich mache Anwendungen nicht entfernen, hier glänzt leider schon wieder JoikuSpot, aber auch die Anwendung „Boingo“ (Suche nach kostenlosem WLAN) kann nicht entfernt werden, ich finde diese Entscheidung sollte man doch wirklich dem Käufer überlassen!
Eine Liste mit kompatiblen Programmen wie beim 5800 XM damals muss ich dieses Mal nicht machen, wenn ein Programm Touchkompatibel ist, dann erfahrt ihr das hier auf Symbian60.mobi in den Berichten. Ich konnte fast jedes Programm installieren, welches auch auf dem 5800 installiert war, hier und da (z.B. Nimbuzz) hatte ich noch ein paar kleine Probleme, doch das ist nur eine Frage von Tagen, bis ein entsprechendes Update veröffentlicht wird.
Anmerkung: Auch in den Einstellungen legt Boingo einen Zugangspunkt fest, den man nicht mehr entfernen kann!
Multimedia
Die Nserie steht (stand) für Multimedia, das Nokia N97 steht jedoch speziell für Internet, im Prinzip auch eine Form von Multimedia, doch das N97 hätte auch genauso gut als Eseries Flaggschiff erscheinen können. Auf dem Gerät ist zwar eine spezielle Version von N-Gage installiert (nicht auf den ersten Geräten, der offizielle Client wird jedoch sehr bald erscheinen hat man mir bestätigt) mit der man die „alten“ Spiele spielen kann, doch diese wurden in der Auflösung nicht aufgewertet, also ein glatter Reinfall, hoffe hier wird man mit einem neuen SDK für N-Gage nachbessern.
Auf meinem Testgerät sind noch zwei kostenlose Vollversionen installiert, bei der einen handelt es sich um Guitar Rock Star, das Spiel gab es auch schon auf dem 5800 XM, bei der anderen um Spore, ein Spiel, welches man sowohl mit dem Touchscreen, als auch mit der Tastatur spielen kann und gut umgesetzt ist.
Die Soundqualität ist gut, ich merke keinen Unterschied zum Nokia 5800 XpressMusic, doch auf diesem Gebiet war Nokia schon (fast) immer sehr gut und ich hatte nie etwas zu bemängeln. Ein tolles Feature ist der FM-Transmitter, den ich auf dem Nokia N85 damals lieben gelernt habe, es gibt wirklich viele Situationen, in denen ich diesen in Gebrauch habe und bin froh, dass das Nokia N97 einen solchen besitzt (hoffe Nokia wird auch weiterhin einen FM-Transmitter in die Nserie einbauen). Für die Zukunft würde ich mir dann endlich wieder „Nokia Internet Radio“ wünschen, doch angeblich soll ein entsprechendes Update für S60v5 ja bald erhältlich sein.
Navigation
Wie üblich befindet sich auf dem N97 Nokia Maps 2.0 mit einer Lizenz für 3 Monate. Wir haben bereits von Ovi Maps 3.0 berichtet, die aktuelle Beta und das finale Produkt (welches bald erscheint) können natürlich auch auf dem N97 installiert werden. Seit dem 5800 XM hat sich viel getan in Sachen Navigationssoftware, das Angebot wächst weiterhin, mein aktueller Favorit ist Garmin Mobile XT, die kostenlose Anwendung skobbler ist jedoch auch mit der Touchoberfläche und damit dem Nokia N97 kompatibel. Eine weitere Anwendung, die ich immer empfehlen kann ist Google Maps, passt jedoch auf, skobbler und Google Maps verursachen ein Datenvolumen, unterwegs empfiehlt sich also eine Datenflatrate oder ein Tarif mit einem hohen Datenvolumen.
Wie das I8910 HD oder das iPhone 3GS verfügt auch das Nokia N97 über einen internen Kompass, das hilft vor allem bei der Ausrichtung der Karten während der Navigation oder ist hilfreich wenn man einfach nur mal wissen möchte, wo gerade Norden ist. Für den Kompass gibt es leider keine extra Anwendung, wie beim I8910, Entwickler können auf diesen jedoch auch zugreifen, ich vermute also, dass bald entsprechende Apps veröffentlicht werden und auch die Navigations-Anwendungen ein entsprechendes Update bekommen.
Internet
Auch beim Punkt Internet hat sich nicht viel verändert, es ist der bekannte Browser vom 5800 XpressMusic, den auch das I8910 von Samsung besitzt, mit zwei kleinen aber feinen Unterschieden: Das Nokia N97 besitzt kinetisches Scrollen, eine Funktion, die man meiner Meinung nach in die komplette Firmware (bevorzugt in den Musik Player) hätte einbauen sollen! Die einzige Anwendung, die ebenfalls kinetisches Scrollen besitzt ist Gravity, eine Twitter-Anwendung, die ich selbst täglich nutze. Außerdem verschwindet beim Nokia N97 das Menu nach kurzer Zeit, man muss also nicht mehr auf Vollbild klicken, beide Features sind wirklich lobenswerte aber meiner Meinung nach auch wichtige Neuerungen und da das N97 einen stärkeren Prozessor wie das 5800 XM besitzt geht auch das Laden und Scrollen bei großen Seiten ein wenig schneller.
Alles in allem ein paar sinnvolle Verbesserungen, die das mobile Surfen noch angenehmer machen. Neben dem internen Browser empfehle ich jedoch wie immer auch Opera Mini, welcher beim mir nicht nur als Browser, sondern auch als FeedReader für unterwegs fungiert, so könnt ihr immer auf dem aktuellen Stand sein und verpasst keinen Eintrag von Symbian60.mobi
Kamera
Die Kamera im Nokia N97 ist wirklich eine sehr gute 5 Megapixel-Kamera, die ihren Zweck voll und ganz (bei gutem Licht) erfüllt. Man merkt, dass Nokia seit dem Nokia N95 dazu gelernt hat, was die Qualität der Bilder angeht. Für ein Flaggschiff hätte ich mir jedoch endlich mal einen Xenon-Blitz gewünscht, am besten eine Kombination aus LED und Xenon, wie es sie beim Satio von Sony Ericsson geben wird, der Xenon wäre dann für Bilder da und die LED für Videos.
Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte, wenn es um die Kamera geht, hier also ein paar Bilder des Nokia N97, sie sind nicht bearbeitet, wundert euch also nicht wenn sie beim Öffnen sehr groß werden.
Bilder
N97 // 5800
Tag // Nacht
Fazit
Beim Nokia 5800 XpressMusic musste ich damals ein paar Abstriche machen, unter anderem bei der Kamera, dennoch ist es mein Haupthandy geworden. Bis jetzt: Das Nokia N97 ist für mich das perfekte 5800 XpressMusic, auch wenn erneut darauf hinweisen möchte, dass ich endlich mal einen Xenon-Blitz in einem Flaggschiff von Nokia sehen möchte. Natürlich hätte ich mir die doppelte Menge an RAM gewünscht doch mit dem Prozessor bin ich voll zufrieden, denn es kommt nicht nur auf die Zahlen auf dem Papier, sondern auch die Abstimmung in der Praxis an und da ist das Nokia N97 jetzt schon sehr gut (wird sich mit kommenden Firmware-Updates eher noch verbessern).
Ein bisschen Arbeit muss Nokia noch in den Homescreen stecken, hier sollte es mehr Einstellungen geben und es wäre auch toll, denn man den zweiten Homescreen bearbeiten könnte, zum Beispiel mit den klassischen 4 Icons und einem ausführlichen Kalender.
Die Größe des Gerätes ist in Ordnung, wie ich im Bericht aber bereits erwähnt habe würde ich mir für die Zukunft ein Gerät ohne mechanische Tastatur wünschen, dafür aber vielleicht mit ein paar zusätzlichen Features wie „echter“ Blitz oder eine noch bessere Kamera, eben wieder mehr Multimedia.
Bis zum Winter, wenn das Satio von Sony Ericsson erscheint, wird das Nokia N97 mein absoluter Favorit bleiben, vielleicht auch darüber hinaus. Ich kann das Nokia N97 jedem empfehlen, der das nötige Kleingeld besitzt, wer sich nicht ganz sicher ist oder eine Alternative sucht, das Samsung I8910 wäre mein zweiter Tipp für diesen Sommer. Ansonsten wie immer, wenn ihr euch nicht ganz sicher seid: Geht in einen Elektroladen eures Vertrauens und probiert das Gerät ein paar Minuten aus.
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Oliver Schwuchow, Symbian60.mobi, 19. Juni 2009
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Zusammenfassung
Positiv
QWERTZ Tastatur...
Homescreen... Verarbeitung Interner Speicher 5 Mpx Kamera |
Negativ
... schlecht für Sonderzeichen
...mit zu wenigen Einstellungen Lieferumfang Manche Apps lassen sich nicht entfernen! |
Wertung (Von jeweils 10 Punkten)
Preis / Leistung
600 Euro sind viel Geld, doch man bekommt auch eine gute Leitung und Verarbeitung.
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8 |
Lieferumfang / Zubehör
Trotz 3monatiger Lizenz, da ist mehr drin!
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6 |
Dokumentation
Wie immer top Bedienungsanleitung, jedoch wenig Flyer für Ovi oder N-Gage
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9 |
Features / Ausstattung
Für die Zukunft mehr RAM, ansonten top!
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9 |
Handling / Bedienungsfreundlichkeit
Lässt sich auch bequem mit einer Hand bedienen, ansonten gewohnte S60 Touchoberfläche.
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9 |
Multimedia-Features und -Fähigkeit
Dank der Tastatur durchaus als Business-Gerät einsetzbar, ansonsten sehr gutes Multimedia und Internet-Gerät.
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10 |
Connectivity / Verbindungsfähigkeit
Eventuell besseres HSDPA, ansonten gut.
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9 |
Akkulaufzeit
1500 mAh ist sehr gut, doch das Gerät frisst auch sehr viel Akku.
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9 |
Maße / Formfaktor / Gewicht
Angenehmes Gewicht und gute Größe.
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9 |
Display
Sehr gute Displayauflösung, fehlt nur AMOLED
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9 |
Kamera
Zwar eine 8 oder 12 Mpx, doch eine der besten Kameras mit 5 Mpx. Abzug für den Blitz.
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8 |
Durchschnittliche Punktzahl |
8.64 |










































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